Heimflug

Back Home in Germany! Sind vorher gerade gelandet – Flug war ganz ruhig bis auf einen kurzen Bereich vor Indien, da sind wir durch ein Gewitter geflogen und aus den Fenstern konnte man es ziemlich blitzen sehen. War recht turbulent aber nur rund 15 min dann waren wir schon wieder durch.

Jetzt noch mit der Bahn heim da wir leider in Frankfurt sind aber des geht ja stressfrei mit der Bahn.

Mein Didgeridoo hab ich gut heim gebracht – musste es per Sperrgebäck bei Quantas einchecken. Sie wollten zu Beginn 120 $ Extra haben aber nach etwas Diskussion haben’s sie dann kostenlos genommen. Ist – soweit ich es bisher sehen konnte – auch heil heim gekommen.

Ja, Fazit. Sind ziemlich genau 3.850 km gefahren. Wetter war nicht immer gut aber im großen und ganzen in Ordnung. Trotzdem würd ich wohl für so eine Strecke wieder den “Winter” wählen da es im Sommer zu dort zu viel regnet. Die wenigen Moskitos die dort wahren haben mich sehr gestört, im Sommer sollen es noch sehr sehr sehr viel mehr sein! Die Preise in Australien sind Wahnsinn. Kein Vergleich zu Deutschland. Es kostet alles mehr, nichts gefunden das billiger wäre.

Australien ist schön, schöne Tierwelt, Great Barrier Reef Spitze aber Teilweise finde ich die Touristenattraktionen zu “erzwungen”, siehe die Eisbahn, Rodelbahn usw. Hauptsache ein paar Touristen das Geld aus den Taschen ziehen.

Im Direkten Vergleich zu Amerika gefällt mir Amerika besser. Die Nationalparks haben dort einfach mehr “spezielles” zu bieten und die Preise sind natürlich drastisch billiger! Aber wie gesagt, die Reise wars auf jeden Fall wert!!

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Tag 20 – 28.06.2012

Sooo – letzter Tag! Heute nochmal einen auf gemütlich. Das Wetter war heut morgen zwar noch nicht ganz so toll aber hilft ja nix – sind wir ja hier gewohnt. Erstmal ab in die Stadt, etwas bummeln, Souvenirs kaufen usw.

Hab mir an nem Einheimischen-Stand ein Didgeridoo gefunden. Muss einfach sein – Australien ohne dem geht nicht :) Jetzt hoff ich nur dass ich es problemlos in den Flieger rein bekomm.

Heute Nachmittag dann war das Wetter wieder besser also haben wir noch ne Pool-Runde eingelegt.

Jaaa, jetzt gehts dann nochmal in die Stadt. Der Didgeridoo-Händler hat angeboten dass ich heut Abend nochmal vorbei kommen soll dann erklärt er genau wie man auf dem Teil überhaupt “spielt”. Bin ja mal gespannt ob des klappt. :)

Und dann heißt es Sachen packen! Morgen Vormittag um 10 geht der Flieger zurück in die Heimat. Für den letzten Biertest haben wir schon vorgesorgt, steht schon in der Kühlung. Zum Abschluss noch was wirklich ekliges? Wir sind gespannt :)

Mehr gibts von hier nicht mehr zu berichten, melden uns aus Deutschland wieder!

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Tag 19 – 27.06.2012

Heute Morgen haben wir uns auf den Weg nach Tully gemacht. Von dort aus wollten wir eventuell nach Mission Beach wenns das Wetter zulässt.

In Tully angekommen erstmal zur Visitor-Info. Tully ist ein richtiges Regenloch. über 4000 mm Niederschlag im Jahr und sogar schon mal 1150 mm Niederschlag an einem Tag!! Dementsprechend war das Wetter heut auch nicht sonderlich. Leichter Nieselregen. Sind dann lieber weiter auf Cairns gefahren da es wirklich nichts zum Baden an Mission Beach war.

In Cairns war das Wetter deutlich besser, leicht bewölkt und richtig schön warm. Sind dann zu Hartley´s Crocodile Adventure gefahren. Das ist ein Park der sich vor allem um Krokodile aber auch um alle möglichen anderen australischen Tiere dreht. Der Park war wirklich interessant. Waren bei ner Krokodilfütterung dabei, haben ne Bootstour durch ein Krokodilgehege gemacht und waren noch bei diversen anderen Tierchen.

Anschließend gings zurück auf Cairns wo wir unser Hotel von Morgen aufsuchten. Konnten die Nacht verlängern so brauchen wir morgen wenigstens nicht mehr das Hotel wechseln. Das Hotel (Novotel Cairns Oasis Resort) ist wirklich gut, liegt absolut genial, direkt gegenüber der Autovermietung und nur eine Straße von der Innenstadt bzw. zwei Straßen vom Strand entfernt. Alles ist in wenigen Minuten zu erreichen.

Am Abend machten wir uns dann auf in die Stadt/Strandpromenade. Wollten eigentlich mal zu nem Griechen aber die Zwei die wir aufgesucht haben (laut Navi) hatten beide geschlossen. Scheint wohl nicht so zu laufen für die Griechen hier. Also sind wir zu nem Türken. Das Essen war gut aber ewig lange Wartezeiten. Viele Geschäfte haben hier bis 23 Uhr auf also noch ein wenig an die Esplanade und durch die Geschäfte schlendern.

Zurück im Hotel dann der Biertest. Jens hat seinen Wochen-Winner gefunden. Sapporo. Hat einen echt bösen Nachgeschmack :) Meins war garnicht schlecht.

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Tag 18 – 26.06.2012

So, heute Vormittag – das Wetter war ein klein wenig besser, warm und kein Wind mehr – haben wirs uns zuerst noch in Airlie Beach gemütlich gemacht. Bissl durch die Stadt bummeln. Anschließend fuhren wir weiter in den Norden nach Townsville.

Während der Fahrt hab ich das erste Mal das Steuer übernommen. Bisher ist ja immer nur Jens gefahren (außer auf Fraser) und ich hab navigiert. Aber zumindest ein bisschen wollt ich auch mal fahren. Zwischendurch sind wir auf australische Farmer gestoßen die ihre Rinderherde grad mit dem Pferd über die Straße trieben. Mit Hut, Pferd und Lasso in Wild-West-Manier :) In Townsville haben wir uns dann das ReefHQ angeschaut. Dies ist das größte Korallen-Aquarium der Welt mit allen Tieren die es so in einem Riff gibt. War ganz interessant.

Danach erstmal Hotelsuche. Sind beim Hotel Herbert gelandet. Habens wegen dem Namen ausgewählt :) Im Erdgeschoss eine rustikale Bar und darüber die Zimmer – kein gehobener Standart aber dafür noch billiger als das Backpacker-Hotel in Byron Bay. Absolut ausreichend!

Dann erstmal in die Stadt reingegangen – dank Touristen-Info hatten wir auch WLAN weshalb wir eine Internet-Pause einlegten. Haben uns noch n nettes Restaurant gesucht – Outback Jack – Steaks, Ribs und Burger – relativ günstig und gut :)

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Tag 17 – 25.06.2012

Heut morgen die Enttäuschung – regnet/stürmt immer noch. Hab gleich mal mit dem Veranstalter telefoniert aber er meinte, so schlecht wär das Wetter garnicht, findet statt. Jens & Jacqueline haben sich aus Seegangsgründen dann dafür entschieden im Hotel zu bleiben und Brigitte und ich sind hingefahren. Dabei sein ist alles :)

Der Busfahrer hat uns dann schon Hoffnung gemacht, er meinte, das müssen die heut Absagen. Bei dem Wetter würd er selber nicht rausfahren wollen. Dann ein kleiner Anruf – das und das wird abgesagt – unseres findet statt. Na toll.

Hilft nichts, also sind wir aufs Boot gegangen und nach rund 4 h Fahrt mit teils starkem Wellengang waren wir dann bei Whiteheaven Beach. Es hat leicht genieselt – keine Sonne – also sah man auch nahezu nichts von dem normal wunderbar weißen Sandstrand. Sind mit einem kleinen Motorboot an den Strand gefahren wo es eine Stunde Aufenthalt gab. Na ja, im Prinzip Zeit vertreiben. Das Wasser wär ja warm gewesen – wärmer als die Luft – aber die Sicht war nicht gut.

Zurück am Boot gabs erstmal BBQ – die Besatzung hat in der Stunde groß aufgegrillt. Steaks, Hühnchen, Fisch und Würstl gabs mit allerlei Beilagen. War richtig lecker. Danach ging’s den selben Weg wieder zurück. Eigentlich wär ja eine Inselumrundung angesagt gewesen, den WEg konnten sie aber auf Grund des starken Wellengangs auf der anderen Seite nicht nehmen.

Auf halber Strecke dann noch ein Stop zum Schnorcheln, sind hier aber auch nicht mit. Der Wind war einfach zu kalt als dass ich hier ins Wasser hüpfen hätte wollen. Im Nachhinein haben wir auch erfahren dass man nicht wirklich viel gesehen hat. Zudem starke Strömung im Wasser – die Schnorchler wurden mit dem Motorboot wieder eingesammelt. Zwischendurch riss ihnen doch ne Halterung oder Seil vom vorderen Segel – konnten es zwar relativ schnell aufrollen aber wenn das Seil vorne jemanden getroffen hätte hätte es ernsthafte Verletzungen gegeben (siehe Video). Bei dem Wind wars aber irgendwie zu erwarten. Letztendlich gings wieder zurück an den Hafen. Tagestour vorbei.

Na ja, eigentlich ne Frechheit das sowas nicht abgesagt wird. Von der versprochenen Leistung fehlte wirklich das Meiste und Entscheidende. Werden uns auf jeden Fall beschweren! Wenigstens haben wir am Boot 2 Mädls aus München und eine aus Moosburg kennengelernt – war ne nette deutsche Runde :)

Den Abend haben wir jetzt gemütlich ausklingen lassen, ordentlich bei uns in der Wohnung was zum essen gemacht und dann natürlich noch den täglichen Biertest :) Heut war mal wieder was schlechtes dabei – Stones Premium Ginger Beer – der Nachgeschmack ist widerlich! :)

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Tag 16 – 24.06.2012

Heute war nochmal viel Fahren angesagt. Die letzte wirklich lange Etappe. Rund 500 km sind wir von Rockhampton nach Airlie Beach gefahren. Hat sich etwas gezogen, zwischendrin ein kleiner Stau aber schließlich sind wir doch noch angekommen.

Sind dann gleich in den Conway Nationalpark gefahren wo wir den Mt. Rooper-Walk gegangen sind. Rund 2 km den Berg rauf bis zu einer Aussichtsplattform wo man normalerweise einen guten Überblick über die Inselwelt der Withsundays hat. Leider war dazu das Wetter etwas zu schlecht, die Inseln konnte man zwar schon sehen aber bei trüben Himmel macht das nicht viel her.

Anschließend haben wir im Hotel eingecheckt. Best Western Mango Ressort – ein wirklich schönes Hotel. Haben ein riesiges Zimmer mit separaten Bade- Wohn- und Schlafbereich, voll ausgestatteter Küche usw. Viel besser als wir erwartet haben und dabei war es eins der billigsten das wir von Deutschland aus vorgebucht hatten.

Jetzt am Abend ging’s noch etwas in die Stadt rein und dann früh ins Bett. Morgen haben wir eine Kreuzfahrt durch die Withsundays. Sind uns nur noch nicht ganz sicher ob wir sie machen werden. Wenn es morgen früh so stürmt wie jetzt grad ist das wohl keine gute Idee. Mal schaun.

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Tag 15 – 23.06.2012

Heut morgen wurden wir leider von leichtem Nieselwetter geweckt. Trotzdem machten wir einen Rundgang um die Insel – muss schließlich sein. Wir brauchten mit viel rumstehen, paar Fotos machen usw. nur rund 40 min. Ist sicher in 20 min auch zu schaffen. Auf der einen Seite geht ein rund 600 m langer (aber ziemlich kurvenreicher) Weg zurück zum Hotel – soviel zur Größe der Insel.

Nachdem wir ausgechecked hatten machten wir es uns in der Lobby gemütlich. Bissl online gehen, Billard usw. bis zum Mittagessen. Danach schauten wir noch etwas auf der Insel rum bevor es dann zur Fähre ging. Auf Grund des Wetters war die Überfahrt ziemlich wild. Jens war froh dass er schnell schlafen konnte, ihm war schon ziemlich schlecht. Unsere Fähre, ein Katamaran fuhr aber auch mit voller Kraft in die meterhohen Wellen so dass es einem kontinuierlich den Magen wie in ner Achterbahn hob. Und das über 2 Stunden hinweg.

Als wir unser Gepäck wieder hatten machten wir uns dann auf den Weg nach Rockhampton, dem letzten großen Ort auf dem Weg nach Airlie Beach rauf wo wir uns jetzt ein Motel gesucht haben.

Rockhampton liegt nördlich des Wendekreises des Steinbocks – das heißt wir befinden uns jetzt mitten in den Tropen. Merken tut man hier davon aber noch nichts, immer noch das Nieselwetter und die Landschaft ist wie auch die letzten 2.000 km hauptsächlich von Steppen und Eukalyptuswäldern geprägt.

So, wars schon wieder für heute aber mehr gibts momentan nicht zu berichten.

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Tag 14 – 22.06.2012

Der heutige Tag war ganz fürs Tauchen bestimmt.

Brigitte und ich buchten das Package mit 3 Tauchgängen wovon der erste schon um 9 startete. Wir sahen ne Menge Fische – größere und sehr sehr viele kleine – außerdem auch nen Rochen (ca. 1 m Spannweite), ne Schildkröte und einen Hai. Der lag aber faul im Sand und wollte nicht groß schwimmen. Die Korallen waren hier nicht ganz so schön.

Beim Tauchgang 2 um 11 Uhr wurden die Korallen schon besser. Riesige Korallengärten mit unzähligen Fischen darin. Außerdem gabs wieder nen Rochen, diesmal n großer mit fast 2 m Spannweite. Zuerst lag er im Sand, schwamm dann aber irgendwann los. Ein größerer Fisch lag neben ihn und schwamm dann sofort unter den Rochen und schwamm mit ihm mit. Er nutzt die Deckung um von unterhalb Fische zu erbeuten. Außerdem sahen wir wieder eine große Schildkröte. Zurück am Pier waren direkt am Strand rund 15 kleinere Manta-Rochen im Sand und noch ein paar größerer Rochen (Name weiß ich nicht mehr) schwammen rum.

Unser dritter Tauchgang startete um 15 Uhr. Durch die Ebbe war unser eigentliches Ziel leider nicht möglich da das Wasser hier zu trüb war also fuhren wir weiter südlich um die Insel. Hier war es zwar seichter (nur rund 11 m) aber dafür dir Korallen umso schöner. Riesige Korallengärten in allen Farben und alles was man sich an Fischen vorstellen konnte. Und natürlich wieder ein kleiner Rochen und eine Schildkröte. Diese war die Größte des heutigen Tages, sicherlich schon sehr alt. Leider fehlte ihr eine Flosse vorne – trotzdem konnte sie noch gut schwimmen.

Nach dem Auftauchen sahen wir in einiger Entfernung Wale im Meer. Überraschenderweise fuhren wir direkt dorthin. Kamen auf rund 20 m an die Wale ran, ne ganze Herde Buckelwale mit ca. 6 Tieren die in den Süden zogen. Sprangen immer wieder aus dem Wasser, drehten sich, bließen Wasser raus – und wir mitten drin :) In der Umgebung konnte man überall kleinere Gruppen sehen. Auf dem Rückweg zur Insel kamen wir dann nochmal in die Nähe einer kleineren Gruppe die dann aber abdrehte.

Sehr sehr schöne Tauchplätze hier – und die Tierwelt ist sehr beeindruckend. Das Tauchen hier hat sich gelohnt und nebenbei auch noch Wale-Watching umsonst :)

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Tag 13 – 21.06.2012

Haben gestern wirklich noch km gut gemacht. Fanden auf dem Weg nirgends freie Motels und hier in Gladstone waren die Preise bei fast 200 $ pro Person so haben wir uns entschieden eine Nacht im Auto zu verbringen. Suchten uns dann ein ruhiges Plätzchen in nem Wohngebiet. Jens wollt nicht im Auto schlafen und s Zelt wollt er auch nicht aufbauen so nahm er zwei Schlafsäcke und schlief draußen vorm Auto :)

Heute morgen fuhren wir dann rein nach Gladstone zur Fähre. Nach rund 2 Stunden überfahrt waren wir auf Heron Island mitten im Great Barrier Reef. Auf den Weg fuhren wir an ein paar kleineren Inseln vorbei und hatten nen schönen Blick aufs Riff wo die großen Wellen vom Pazifik brachen. Auf der Insel angekommen dann erstmal die Uhren umgestellt da sie hier noch eine Stunde weiter sind.

Haben dann den Nachmittag am Strand verbracht. Der “Sand” hier besteht meiner Meinung nach aus Korallen und Muschel-Resten, ganz anders als an den anderen Stränden an den wir bisher waren.

Am Abend gabs an der Bar den obligatorischen Bier-Check – Jensi entschied sich für das Falsche, hat nicht gesehen dass “Cyder” drunter stand, also ein Most – sprich Wein :) Er wird hier noch zum Weintrinker. Von der Terrasse aus konnten wir dann im Dunkeln noch unsere erste Schildkröte sehen. Steckte den Kopf aus dem Meer schwamm dann aber ziemlich schnell weg.

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Tag 10 – Tag 12 – 18. – 20.06.2012

Die Tage auf Fraser Island hab ich jetzt mal zusammen gefasst. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Sie besteht nahezu komplett aus Sand (bis auf ein paar Felsen im Norden vulkanischen Ursprungs). Auf der Insel findet man viele verschiedenen Klimazonen. Von Trockener Wüste, Steppe bis hin zum nassen Regenwald.

Obwohl es nur eine Sandinsel mitten im Pazifik ist gibt es hier einige Süßwasserseen und Flüsse. Die Insel ist eigentlich ein Off-Road-Paradies weswegen wir für die Insel ein eigenes Auto gebraucht haben. Alle gängigen Autovermietungen schließen es in ihren AGBs aus dass man hier fahren darf. Glücklicherweise haben wir im voraus ein Auto bei FraserMagig 4WD gebucht. Das Auto ist zwar nicht mehr das frischeste, ein 96er LandRover Defender – aber er verrichtet seine Arbeit tadellos.

Befestigte Straßen gibts hier auf der Insel nicht, im Inland selbst herrscht eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Die kann man aber im seltensten Falle voll ausnutzen – die Straßen sind teilweise pures Gelände. Meistens fährt man hier in knöcheltiefen feinsten Sand über Wurzeln und Stöcke oder durch Schlammlöcher. Ja – es macht schon Spaß hier zu fahren. Sie raten einen man solle doch immer vor Durchfahrt eines Loches schauen wie tief es ist.

Haben eins gefunden das nicht so tief ausgeschaut hat. Kleinen Gang rein und ab durch die Mitte. War doch etwas tiefer, Hälfte vom Auto war unter Wasser aber die Luftansaugung ist nach oben gelegt also fehlt sich nix. Zudem wars der einzige Weg :) Wir mussten feststellen dass das Auto nicht dicht ist, unter der Tür kam Wasser herein. Aber egal, alle Sachen höher gelegt und weiter durchs nächste Loch :)

Auf der Insel haben wir uns dann einige Süßwasserseen angesehen – waren aber relativ unspektakulär. Hat man erstmal die Ostküste erreicht eröffnet sich einem ein riesiger Sandstrand. Ganz flach fällt er ins Meer ab aber man soll hier nicht baden. Zu viele Haie, Quallen und – Autos. Ja, der Sandstrand ist hier ein Highway mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h. Und die KANN MAN ausnutzen :) Ist schon n irres Gefühl mit 80 Sachen am Strand dahin und durch die Wellen zu brettern :) Der Boden ist richtig hart wenn Wasser drüber fließt. Weiter oben an den Dünen wird’s dann schon etwas schwieriger zu fahren, man sinkt leicht ein.

Ja, so haben wir den ersten Tag mit viel Inland-Geländetouren und Strandfahrten vertrieben bevor wir auf einer kleinen Anhöhe unser Zelt aufgeschlagen und am Strand gegrillt haben. Gegen 18 Uhr wird’s hier schon dunkel aber dafür bekommt man einen wahnsinnigen Sternenhimmel. Leider gibts hier auch viele Dingos – australische Wildhunde. Denen ist nicht ganz zu trauen weshalb wir immer einen großen Stock dabei haben wenn wir im Dunkeln unterwegs sind. Am morgen findet man auch immer Spuren neben den Zelten – aber die suchen nur nach Essbaren.

An Tag zwei haben wir uns gegen Norden aufgemacht zu Lake Allom – einen kleinen See mitten im Landesinneren. Hier wimmelte es gerade so von Schildkröten – wenn man in die Hände klatschte steckten sie überall den Kopf aus dem Wasser. Kamen auf wenige cm her und wollten sehen was da los ist. Auch große Echsen mit über nen halben Meter Länge sind hier unterwegs. Haben dort auch ein schweizer Ehepaar kennengelernt mit denen wir uns etwas unterhielten.

Später fuhren wir an den nördlichsten, per Auto erreichbaren Punkt zu den Champagne Pools. Das sind kleine “Wannen” die vom Meer direkt hinter der Brandung rausgewaschen wurden und in denen man bei Ebbe baden kann. War zwar nicht grad warm, ging grad so, aber wenn ne Welle wieder Wasser reingeschwappt hat gibts lauter kleine prickelnde Blasen – daher der Name.

Von hier aus fuhren wir wieder etwas in den Süden zum Indian Head – ein vulkanischer Felsen der hoch übern Meer am Strand liegt. Von oben aus konnten wir sehen dass überall vor uns im Meer Wale waren. Es dauerte nie lange dann blies immer einer Wasser in die Höhe. Wir versuchten zwar welche zu fotografieren aber die waren etwas zu weit weg. Außerdem konnten wir von oben auch noch ne große Dünenregion sehen zu der wir anschließend gleich fuhren.

Hier sprangen wir noch etwas im Sand rum, die Dünen runter usw. bevor wir uns wieder auf den Weg Richtung Süden machten. Für die Nacht Nr. 2 fanden wir ein schönes ruhiges Plätzchen direkt hinter den Dünen am Strand.

Heut am letzten Tag fuhren wir rein zum Lake Wabby. Der tiefste See von Fraser Island wenn auch nicht der größte. In den See führt direkt eine große Sanddüne. Die haben wir natürlich gleich genutzt. Rauf und rein rollen lassen :)

Von Lake Wabby ging’s weiter zum Lake McKenzie, den größten See der Insel. Gleichzeitig auch der beste Badesee. Das Wasser ist hier richtig klar, man sieht mehrere Meter weit den Grund. Bissl relaxen, baden, in der Sonne liegen, muss auch mal sein. Anschließend ging’s gleich zur Fähre und zurück aufs Festland. Jetzt schauen wir dass wir noch ein paar km gut machen da wir morgen um 11 an der nächsten Fähre zu Heron Island sein müssen.

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